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[SA 40.7] Dessenungeachtet aber ist dort eine Hauptlehre, auf den Leib ja nichts zu halten, da er sterblich ist, wohl aber alles auf den Geist, der da unsterblich ist.

[SA 40.16] Allda stellet der Geist vor dem Volke den neuen Aeltesen auf dem Predigeraltar, segnet ihn da, und zeiget es der ganzen Familie an: „Daß es dem großen Geiste wohlgefällig ist, daß dieser übernommen hatte das heilige Amt; darum sie ihm auch zu folgen haben in Allem und wohlzubeachten jegliches seiner Worte.“

[SA 40.22] Was haben wir denn noch für ein sehr beachtenswerthes Hausgesetz? - Das ist das Gesetz der ehelichen Verbindung eines Mannes mit einem Weibe.

[SA 42.11] Nach diesen Worten haucht er das Kind an, und läßt es von seinen Eltern segnen und dann nach Hause tragen. Solche Eltern sind an einem solchen Feiertage nicht mehr verpflichtet, in den Tempel zurückzukehren, sondern können dafür daheim ihr nun gesegnetes Kind pflegen; wollen sie aber dessenungeachtet im Tempel verbleiben, so können sie es auch thun.

[SA 46.2] Eine Art Städte giebt es in diesem Planeten allland nirgends, dessen ungeachtet aber wohnen hier und da, besonders in der Gegend der kleinen Seen und andrer minder großen Flüsse die Familien näher an einander gerückt, denn auf den Höhen, und zwar besonders in einigen Continentländern und deren südlichen Theilen; nur sind sie nicht so zahlreich in einem Wohnhause beisammen, wie auf der Höhe, denn da besteht eine ganze Familie gewöhnlich nur aus den beiden Eltern und ihren Kindern. Was die Groß- oder Urältern betrifft, so leben diese gewöhnlich mit dem Beibehalte von einigen Dienst- oder Hülfgenossen.

[SA 46.4] Was die Räumlichkeiten betrifft, so ist da ein solches Wohnhaus freilich wohl nicht so viel fassend, als ein Wohnbaum auf den Bergen; aber dessen ungeachtet ist ein solches Gezelthaus noch immer so raumhaltig, daß ihr ganz bequem zehn Regimenter von euren Soldaten im selben beherbergen könntet.

[SA 47.6] Dadurch ist es auch schon in so manchen großen Continentländern geschehen, daß die Ebenen völlig gleichen denen Höhen; aber hier und da giebt es dessenungeachtet dennoch wieder Länder, in denen sich die Tiefen von den Höhen noch sehr gewaltig unterscheiden.

[SA 48.13] Obschon die Saturnbewohner niemals solche Eisregionen betreten, da sie vor nichts eine größere Furcht haben, als vor dem Schnee und Eise, welche Furcht zumeist von ihrem urgrundgeistigen Sein herrührt, - so wissen aber dessen ungeachtet namentlich die geweckten Gebirgsbewohner genau, wie es allda aussieht. Jedoch haben selbst die Gewecktesten keine große Lust an der Anschauung und Schilderung dieser Gegenden; aber eine desto größere bei der Schilderung und Anschauung des Ringes.

[SA 48.14] Warum solches, wird euch bei der nächstfolgenden Darstellung eben des Ringes schon von selbst klar werden, und so wäre da über die Polargegenden nichts mehr von besonderer Beachtung zu erwähnen, außer, daß solche Erdjahre, wenn sich die Erde diesem Planeten zunächst befindet, gewöhnlich schlechte und unfruchtbare Jahre sind; und das zwar darum, weil die übermäße Polarkälte dieses Weltkörpers manchmal mit ihrer Wirkung, metaphysisch genommen, mehrere hundert Millionen von Meilen gleich einem unsichtbaren Kometenschweife hinausreicht.

[SA 50.9] Bevor Ich aber diese beantworte, will Ich euch ein Beispiel eines euerer Erdgewerbbetriebe aufzählen, und das ist die Erzeugung eures Glases.

[SA 50.14] Ich meine, es wird über dieses Beispiel keiner ferneren Beantwortung vonnöthen haben, da sich dieser ohnehin nun mit den Händen greifen läßt; nur würde hier und da noch Mancher fragen: Wozu denn den Geistern einen materiellen Aufenthaltsort?

[GR 1.10] Bei dieser Beantwortung der Frage ergiebt sich schon sogleich wieder eine andere, und zwar alsogleich folgende, da ihr saget: „wieso denn, wie ist das möglich?“

[GR 1.26] Wenn ihr nun dieses beachtet, so wird euch wohl ersichtlich werden, warum Ich eine Quadratklafter des eisigen Großglocknergrundes höher ansetze, als eine ganze Quadratmeile des fruchtbarsten Hügellandes; denn so wie ihr ohne das Auge wenig Früchte tragen würdet an den Händen und Füßen, so auch würden die Ebenen und Kleinhügel-Ländereien gar spottwenig Früchte tragen ohne den ewigen Schnee und das Eis der Gletscher; und in dieser Hinsicht dürfte dann wohl so mancher wohlhabende und gesegnete Landmann eine Reise nach dem Großglockner machen, und daselbst in Meinem Namen sein Eis küssen; denn es hängt von der kußgroßen Fläche des Eises am Großglockner die ganze Fruchtbarkeit seines Grundes ab.

[GR 2.8] Dieses ist richtig und wahr; ja diese Ansammlung ist also wohl berechnet, daß da volle nachfolgende 14,000 Jahre nicht im Stande sind, dasselbe völlig zu verbrauchen: aber es ist hier zu der Bildung des Eisens noch eine sehr wichtige Frage nöthig, und diese Frage lautet also: Ist dieses vom Meere und den Gestirnen gebildete Eisen auch schon tüchtig, daß man es bearbeite, und daraus verfertige allerlei Gerätschaften?

[GR 3.13] Wenn ihr nun dieses ein wenig beachtet, so wird euch doch Meine väterliche Fürsorge daraus ganz auffallend in die Augen springen müssen, da Ich zu diesem Zwecke die Berge über die Fläche der Erde also wohl geordnet aufgerichtet und festgestellet habe, daß ihnen zufolge die Luft mit der Erde sich zu drehen genöthiget wird.

[GR 3.16] Für's Erste sind sie darum also gestaltet wie sie sind, weil Ich beständig mit der Aufstellung eines Dinges keine einseitige Nutzwirkung beabsichtigen kann und will; und so liegt der erste Grund schon in den vorher kundgegebenen Nutzwirkungen der Berge offen vor euch, warum da viele sehr hoch und einige nur unbedeutende Erhöhungen des flachen Landes sind.

[GR 4.1] Warum sind denn noch für's Dritte die Berge von ungleicher Höhe? Dieses bleibt uns hier noch zu beantworten übrig. Dieser dritte Grund hat aber wieder drei Hauptgründe in sich, und zwar folgende: Zuerst müssen die hohen Gebirgsspitzen auch die obere Luftregion dadurch in den Mitschwung um die Erde nöthigen; wären solcher hohen Berge zu viele auf der Erde, so würde das auch mit der Zeit in den Tiefen eine fast immerwährende Luftruhe mit sich ziehen, weil zu viel der oberen Luftregion dadurch zur Mitbewegung gezogen würde.

[GR 4.20] Wieder müßt ihr fragen: Warum fließt nur hie und da ein Bach, Fluß und Strom, und auch der nicht geradeaus, während doch alles übrige Flachland so gut des Wassers und der Bewässerung bedarf, als dasjenige, welches den Bach, Fluß und Strom begrenzt?

[GR 4.31] Wozu habt ihr die Augen? Diese Frage wird wohl jedes Kind beantworten, nämlich: Um damit zu sehen, oder verständiger gesprochen, die erleuchtete Form der Außendinge wahrzunehmen.

[GR 4.32] Diese schwere Frage hätten wir ohne Anstand beantwortet, und sehen dabei auch ein, daß uns zu diesem Zwecke zwei Augen vollkommen genügen;

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