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[FL 10.16] Sehet, das ist eine ganz andere Frage, welche noch bevor in aller Kürze beantwortet sein muß, bis wir zu unserem Hauptthema fruchtbringend zurückkehren können.

[FL 10.23] Diese Frage muß wieder geschieden werden, und zwar in sieben verschiedene Punkte, welche aber dessen ungeachtet nicht zu schwer gründlich zu verstehen sein dürften, da sie sich in der schönsten Ordnung neben einander befinden.

[FL 11.14] Diese Frage solle bald beantwortet werden. — So ihr da saget „zwischen Licht erzeugenden und Licht tragenden Geistern, was solle da die Fliege?“

[FL 11.35] Gehen wir nur auf unsern Standpunkt zurück und beachten wir wohl alle Punkte, die wir bisher vernommen haben; ja vom ersten Entstehungsgrunde des Lichtes ausgehend, alles vom Lichte Kundgegebene wohl beachtend, müssen wir ja doch mit Händen und Füßen zugleich begreifen, daß unter allen denkbaren Aufgaben die Aufgabe am schwersten zu lösen ist, nehmlich:

[FL 11.49] Denn dieses schon vor längerer Zeit euch gegebene Liedchen, aus wenig Strofen bestehend, kann vom Anfange bis zum Ende nur als eine Anfangsstrofe zu diesem euch nun gegebenen großen Liede betrachtet werden; da ihr in diesem großen Liede erst das eigentliche Siegeslied der Fliege erkennet; und da wir nun den Sieg erkannt haben, so lasset uns bei sich selbst diesen Sieg erschauen und wohl beachten, damit wir dadurch fähiger und fähiger werden, uns gegenseitig stets mehr und mehr näher zu kommen, und also den endlichen allergrößten Sieg zu erfahren an sich, welcher Sieg da ist: die Wiedervereinigung jedes einzelnen Lebens mit Meinem urewigen Leben.

[FL 11.50] Wie aber solches ohne die allergeringste Beeinträchtigung vor sich gehen wird, wodurch jedes Leben sich selbstständig bleibt ewiglich, ungeachtet es mit dem Urleben in der innigsten Verbindung stehet, darüber solle uns in der nächsten und letzten Mittheilung die Fliege noch ein kleines Liedchen singen.

[FL 12.1] Was unter dieser Beeinträchtigung verstanden wird, habet ihr zwar schon im Verlaufe dieser Mittheilung zur Genüge gehöret; ja nicht nur im Verlaufe dieser, sondern mehrerer anderer Mittheilungen habt ihr es schon zum öftern Male empfangen, wie man dessen ungeachtet für sich allein dastehen kann, wenn man sich auch in seinem Herzen auf das Innigste vereinigt mit seinem Schöpfer; so ist es aber auch dessen ungeachtet noch immer dunkel um's Gefühl, und der Glaube hat noch ein hartes Feld, und die Seele nimmt es schwer auf, wie der Mensch im Geiste ein vollkommen freies, selbstständiges Leben haben könne, welches aber doch also gebunden ist mit dem Urleben des Schöpfers, daß es mit diesem vollkommen nur ein Leben ausmacht.

[FL 12.34] Sehet, wenn ihr nun dieses erfasset, da werdet ihr auch wohl begreifen, daß der Ton ist wie die Pfeife, oder das Licht wie das Leben, und der Lohn wie die Arbeit, oder die Erkenntniß oder das Selbstbewußtsein des ewigen Lebens in sich, wie die That nach dem Worte, und wie der Berg, also dessen Krümme, oder wie geartet das Leben, so gestaltet auch der Pol desselben; und wie das Herz, also auch dessen Stimme, oder wie die Demuth im Herzen, also auch das lebendige Wort im selbem.

[FL 12.58] Aber solle uns deshalb etwa bange sein? O Meine lieben Kindlein, mit Nichten! — Denn, dessen ungeachtet gehet doch Alles den Weg, welchen Mein richtendes Wort vorschreibt, entweder aufwärts oder abwärts, oder so ganz frei gesprochen: Obschon die Erde um ein theueres Lösegeld erkauft wurde, und wurde in das Centrum gestellt zwischen Meinen zwei unendlichen Polaritäten, so befinden sich dessen ungeachtet in der weiten Unendlichkeit noch gar viele Erden, auf welchen treuere Kinder, wandeln, als auf dieser alleinige undankbarsten, und doch habe Ich keiner das gethan, denn dieser!

[FL 12.60] Solches beachtet wohl, was Alles ihr in dieser Fliege empfangen habet, und thuet darnach; haltet ferne euren Verstand, aber desto näher euer Herz, so werdet ihr den wahrhaften Sieg des Lebens in euch erkennen, und werdet euch aufschwingen können zu dem siebenfachen Lichte und zum dreifachen Lichte über das siebenfache Licht.

[ZS 1.14] Und sie fanden in solcher Prüfung auch wirklich, daß Ich denn doch kein solcher Tyrann bin; vergaßen aber auf der andern Seite, daß Ich demungeachtet Gott bin, und nahmen dann Meinen Willen ebenfalls zu lau; Andere setzten Mich wieder so hoch hinauf, und philosophirten sich auf diese Weise jede Handlung, die in ihrer Natur nur irgend eine Anregung findet, für gerecht und vollends Meinem Willen gemäß, in der irrigen Idee, daß was immer da ihnen durch den thörichten Sinn fährt, ein Wille von Mir sei, und so entstanden anstatt der alten Thorheit eine Menge Albernheiten und göttliche Begriffsverschiedenheiten, daß es sich wahrhaft nicht der Mühe lohnt, sie für euch aufzuzählen.

[ZS 5.28] Nun muß Ich nur noch Eines erwähnen, damit ihr die Schändlichkeit ganz kennt. Es war im Urtheile die Rede vom Gutdünken des Eigenthümers; worin besteht denn dieses eigentlich? Da sehet ein wenig auf Meine Tafel wieder her! Eine kleine Scene wird euch diese Frage zur Genüge beantworten.

[ZS 5.33] Sehet, so sieht die so viel gerühmte Verfassung in dem hochgebildeten Nordamerika aus. — Nun urtheilet selbst, mit welchem Namen möchten solche Creaturen wohl benennet werden?

[ZS 5.39] Hier will Ich euch nichts vom einstigen Lohne sprechen, sondern dafür euch etwas Neues sagen: Solche Creaturen sollen gänzlich auf ewig vernichtet werden. Amen. —

[ZS 7.3] Das Land, das sich euch darstellt, sehet es nur gut an, ist das eigentliche Australien, Süd-Indien, Oceanien und Polinesien. Sehet, der südliche Theil dieses Landes, wie er noch aus unübersehbaren Pfützen und Morästen besteht, in welchen, so ihr euere Blicke recht schärfen wollt, ihr eine zahllose Menge von giftigen Ungeheuern und allerlei Geschmeiß entdecken werdet. —

[ZS 7.55] Es ist ihnen zwar wohl gestattet, eine gewisse Art Bretchen an die Fußsohlen anzubinden; aber oft verbrannten diese Bretchen schon im halben Laufe, und dann ist es einerlei, ihre Fußsohlen werden ihnen demungeachtet noch gar oft bis zum Bein verbrannt. —

[ZS 8.9] Sehet daher über den östlichen Theil nördlich eine bedeutend große Insel unter dem Namen Neu-Guinea. Diese Insel wird ebenfalls zu Australien gerechnet. Sie hat auch nur wenig Berge, und ist der Entstehung nach jünger noch als Australien; denn Australien ist erst kaum etwas über 3000 Jahre alt; die Insel Guinea aber ist nahe 700 Jahre jünger denn Australien.

[ZS 8.21] Seht, da unten besser, wieder eine bedeutende Insel, umgeben von mehreren kleineren Inseln: Neu-Calcedonien. Braucht nicht zu fragen, wer die Herren dieser bedeutenden Ländereien sind, und wie es dort zugeht; sehet nur theilweise nach Nordamerika, Australien und Neu-Guinea.

[ZS 8.41] Aber wo aus schändlicher Habsucht ein Volk von allem höheren Lichte gänzlich ab- und ausgeschlossen wird, und auf der andern Seite aber dessenungeachtet lügenhafterweise aller Welt ausposaunt wird, welche segenvollen Fortschritte solche Nation macht, während sie im Geheimen in der schändlichsten Finsterniß gelassen wird; höret, solche Kunststücke vermag kein Teufel auszuführen, sondern da muß ein Großmeister Hand an's Werk legen. —

[ZS 9.6] damit für's Erste diese Orte von den ausgearteten Menschen nicht entheiligt werden möchten, und für's Zweite, da die Fremdlinge der großen Gefahren dieser andern kleinen Landungspunkte nicht bewußt sind, und daher unvermeidlichen Schaden und Untergang finden würden.

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