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Kapitel 1 Die Erde

Nehmet ihr z.B. einen reinen Stahl als einen unter allen Metallen solidesten Metallkörper, brechet eine solche Stahlstange entzwei, und ihr werdet an dem weißen Bruche leicht das kristallische Gefüge erkennen, welches dem freien Auge wohl frappant gleichförmig vorkommen wird; aber mit einem Mikroskope beobachtet, wird diese Bruchfläche ein Aussehen bekommen, als wie der Anblick solches kundgibt, so jemand von einem hohen Berge unter sich allerlei größere und kleinere Erhöhungen entdeckt. So aber solch ein Unterschied in dem kristallischen Gefüge eines der solidesten Metallkörper wahrgenommen werden kann, um wieviel größer ist solch ein Unterschied erst bei jenen bei weitem unsolideren Körpern, deren kristallinisches Gefüge sich oft zwischen groß und klein, dicht und weniger dicht schon für das freie Auge leicht wahrnehmbar beurkundet; und es ist demnach obiger aufgestellter Satz um so vollkommener wahr, daß der Schwere-Punkt und der Körpermaß-Mittelpunkt niemals in eines zusammenfallen können. – Die Erde, Kapitel 1, Absatz 4

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