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[DZS 8.28] Der zweite Grund, warum diese weltsüchtige Nation gegen diese Länder noch keine stärker donnernden Expeditionen unternommen hat, sind die damit verbundenen zu großen Unkosten.

[DZS 10.28] Wenn aber irgend eine Seele noch mehr beengt wird durch leidende Verhältnisse, so geschieht mit ihr durch solchen Druck dasjenige Experiment, als wenn die Luft in einem zu hohen Grade gedrückt wird; sie entzündet sich, und tritt außer der leiblichen Sphäre hinaus.

[GR 3.9] Nun da wir dieses Experiment gewisserart im Geiste schon gemacht haben, so wollen wir nun einen vergleichenden Blick auf unsere Erdkugel machen.

[GR 3.12] Ich brauche euch den Erfolg eines solchen Experimentes nicht näher zu schildern; denn so ihr nur ein wenig nachdenket, so werdet ihr es ja augenblicklich überklar finden und begreifen müssen, daß bei solchem Luftzuge nicht einmal das Steinmoos sich erhalten könnte, geschweige erst irgend ein anderes Geschöpf; und was bei einem solchen Luftzuge dann erst das Meer dazu sagen würde, wird derjenige gar nicht schwer begreifen, der nur je das Meer gesehen hat, wenn ein tüchtiger Wind über dessen Oberfläche dahinstürmt, und das Gewässer gleich Bergen übereinander aufsteigen macht.

[RB 1.57.18] Spricht Jell.: „Wenn du auch derlei Geister hier hast, so laß sie sehen, auf daß wir an uns erfahren, in wie weit sie uns gefährlich werden könnten! Experientia docet.“

[RB 2.182.3] Du weißt es, und siehst es auch ein, was ein jeder Geist durch seine höhere Weisheit genau ersehen kann; wolle sonach nichts aus dir heraus, sondern blos aus mir heraus, oder was ich will, so wirst du deines höchst eigenen Kerkermeisters alsbald loswerden; so lange du aber noch mit deinen eigenen Willensbrocken mir entgegenkommen wirst, da wird es mit dir noch sehr lange nicht besser werden. – Sieh', an der Weisheit, und an einer gediegenen Erkenntniß hat es dir nie gemangelt; aber an einem neuen guten Willen, und darum bist du zum Grunde alles Schlechten und Bösen geworden. So ein Wesen aber gut werden will und edel, da muß es mit seinem ersten wilden Willen dasselbe Experiment machen, als was da macht auf der Erde ein Gärtner mit einem Wildlinge; er schneidet ihm die Krone ab, spaltet dann den Rumpf, und setzt einen edlen Zweig hinein, und es wird dann ein neuer edler und guter Fruchtbaum daraus. So mußt auch du, wie gesagt, es mit deinem alten Wildlinge von Willen machen. Wenn es dich auch darauf eine Weile geniren wird, da du die alte Krone dir mußt völlig nehmen lassen, so mache dir aber dennoch nichts daraus; denn du wirst dafür zu einer herrlicheren, besseren und edleren Krone gelangen.'

[RB 2.200.3] Spr. der Serschant, zu dem sich auch noch einige Individuen gesellen, die im Mauthhause sich befanden: „Gut gesprochen! Du bist noch der gescheidteste Narr aus all den frühern, in denen sich sogar wühlerische Verschmitztheit beurkundete, indem sie ihre Narrheit mehr als einen Deckmantel ihrer verbrecherischen geheimen Absichten vorschoben, und mich so sub bona fide täuschen wollten; aber da ich Argusaugen habe, und das Gras wachsen höre, so kann ich nicht so leicht übertölpelt werden. Ich kenne mich aber nun mit euch ganz genau aus, und weiß woran ich bin, und so muß ich euch wegen allerhöchsten geheimen Willens ja wohl passiren lassen. Das heilsame Placetum regii ist aufgehoben, und der katholischen Kirche freiestes Schalten und Walten in ihrer klerikalen Sfäre eingeräumt,- und so kann und darf sich auch ein exponirter Serschant auf einer Linie nicht mehr wundern, so ihm von Zeit zu Zeit nun gewisse verkappte Jesuiten und Liguorianer in allerlei Gestalten vorkommen werden! Es wird bald wieder Ablässe und Wunder zu regnen anfangen; die Jakobsleiter wird wieder reparirt, und zwischen Erd' und Himmel aufgestellt werden, auf der Engel, Apostel, die seligste Jungfrau, andere Heilige, und nicht minder auch Christus Selbst auf- und absteigen werden, natürlich um's Geld und andere kostbare Buße. Und ihr seid schon die erste Probe! Deo gratias! Ja, ja, wir kennen uns schon aus beim Herausfassen! Schön, schön, das kann sicher so Manchen sehr viel Trost gewähren! oder was?

[RB 2.217.7] Als wir nun Alle im Zentrum der Gewölbe uns befinden, kommt Robert mit der Helena zu Mir, und sagt: „Herr, Du unser aller heiliger liebevollster Vater! Erlaube uns nun ganz nahe bei Dir zu sein; denn ich muß Dir bei meiner unbegrenzten Liebe zu Dir gestehen: Weder je auf der Erde, noch in der Geisterwelt, die ich doch schon in so manchen Nüansen durchgekostet habe, hat mich so eine Furcht angewandelt, als hier in diesen Gewölben. Ich sehe noch Niemanden; nur hie und da grinst uns irgend ein halbverfaulter Todtenschädel aus einem zerfallenen Sarge an, und ein höchst unangenehmer Moderduft beschleicht unsere Nüstern; und doch durchrieselt ein sonderbares Bangen mein ganzes Wesen; sogar die Haare am Haupte kommen in eine gewisse bergansteigende Bewegung. Das ist wahrlich höchst sonderbar! Als ich vor ein paar Erdjahren vom G. Windischgrätz bin zum Tode verurtheilt worden, habe ich keine solche Angst empfunden, als nun. Nun, da wird es gut werden! Du lieber Vater erlaubst es wohl, daß wir uns bei dieser Expedition in Deiner nächsten Nähe befinden dürfen!“

[RB 2.238.8] Ich war noch als Kadett einmal bei einer Expedition in Asien, und habe das gute Thal Josafat gesehen, es liegt eben nicht sehr ferne von Jerusalem, und ich dachte mir so meinen Theil dabei; denn die Thäler des gelobten Landes sind durchaus schmal, ziemlich steinig, und gar nicht lang. Ein Thal von mehreren Meilen Länge und etwa von einer halben Meile Breite gehört dort zu den größten Seltenheiten. Weiter über Damaskus hinaus gegen Babilonien und gar Persien hin gibt es dann schon sehr lange und breite Thäler; aber im gelobten Lande, als Judäa, Mesopotamien, und wie die einzelnen Striche alle heißen, findet man nur mehr schmale Schluchten und Gräben; selbst das Thal am Jordan, eines der ansehnlichsten, ist durchaus nicht breit, und eben auch gar nicht lang; und das ist eben auch das Thal Josafat.

[RB 2.264.7] Spricht Robert, der hinter den beiden Bischöfen die Szene der Gefangennehmung und der Expedition des Sebastian und dessen starken Anhanges betrachtet hatte: „HErr! Du allgütigster, bester Vater! Ich sehe nun, so weit mein Auge reicht, alle Berge und Höhen mit Schnee bedeckt. Solle das Alles dieses Sebastians wegen also sein? Alle höheren Berge Steiermarks, Kärnthens, Tirols, Salzburgs sind durch und durch hoch überschneit. – Das kann denn doch wohl unmöglich Alles des Sebastians falscher Grund und Boden sein!“

[RB 2.266.10] Sage Ich: „Das schwarze Gewölk über der Stadt ist ein Gremium von wenigstens 10.000 Mönchen und anderen Pfaffen, die seit 400 Jahren hier in dieser Gegend sich aufhielten, und zufolge ihrer groben Blindheit auch nirgends einen Ausweg finden konnten; darunter gibt es auch einige Bischöfe, Prälaten und Pröbste. Diesen werden wir nun Flöße geben, und sie samt und sämtlich stromabwärts in die Gebiete des schwarzen Meeres expediren; denn hier würden sie mit der Weile gar manches Unheil zu stiften beginnen, indem sie nun bei dieser besonderen Gelegenheit Meiner persönlichen Anwesenheit etwas wacher und sehender geworden sind. Im Meere werden sie nach etlichen hundert Jahren wohl ganz zu sich selbst kommen, und es wird dann mit ihnen schon etwas zu machen sein. Die leichten Nebelchen über den Friedhöfen aber enthalten ganz arme kranke Seelen, die nach Heilung dürsten, denen solle auch in dieser irdischen Nacht vom Mittwoch bis zum Donnerstag völlig geholfen werden. Ich will, daß sie sich uns nahen sollen; und sehet, sie fangen an sich gegen uns her zu bewegen!“

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