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Kapitel 3 Der Mond

Unter allen diesen Tieren ist nur eine zahme Gattung unter dem Namen – nach eurer irdischen Sprache – „Mondschaf“; alle anderen Gattungen sind nicht zahm, d. h., sie befinden sich nicht dienstbar in der menschlichen Gesellschaft. Dieses Mondschaf ist – wie schon bemerkt – den Mondbewohnern das, was das Rentier den nordischen Völkern ist. Seine Gestalt ist folgende: Der Leib ist ganz vollkommen rund wie ein gefüllter Mehlsack. Dieser Leib wird von vier Füßen getragen, welche nicht länger als eine Spanne sind, und sind versehen mit vier Klauen. Der Kopf ist vollkommen einem Erdschaf ähnlich und sitzt auf einem eine Elle langen und eine Viertelelle von oben nach unten breiten Hals. Es hat zwei lange Ohren, ähnlich denen eines Esels. Auf dem Kopf trägt es nur ein Horn, welches nach allen Richtungen mit fingerlangen, sehr spitzigen Auswüchsen versehen ist. Ferner noch hat es einen löwenartigen Schweif, welcher am Ende mit einem reichen Haarbüschel versehen ist. Seine Farbe ist weiß, und mit Wolle – gleich euren Schafen – ist der ganze Tierleib versehen. – Der Mond, Kapitel 3, Absatz 2

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