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Kapitel 1 Die natürliche Sonne

14. So können auch auf eurer Erde bestehende Pflanzen verändert und veredelt werden, aber auf eine viel mühsamere und bei weitem gebundenere Art. – Nur im Geiste ist ähnliche Vollkommenheit bei den Menschen auch auf den andern Planeten ersichtlich, wie zum Beispiel die Früchte der dichterischen Phantasie, sei es in der Sprache der Begriffe, welche durch Worte ausgedrückt werden, oder in der Sprache der Bildnerei, welche durch entsprechende Bilder ausgedrückt wird mit Hilfe der Farben oder anderer, für die Bildnerei tauglicher Gegenstände; ganz besonders aber durch die Sprache der Töne, worin ein solcher Tondichter die größte Mannigfaltigkeit entfalten kann, wenn er in diesem Fach vollends geweckten Geistes ist. Aber alles dessen ungeachtet ist selbst diese erscheinliche Vollkommenheit auf den Planeten nur ein mattes Abbild von allem dem, was sich da in jeder erdenklichen Hinsicht vorfindet auf dem vollkommenen Planeten der Sonne.

15. Daß die Sonne ein vollkommener Planet ist und somit alles Planetarische in sich fassen muß, läßt sich aus dem ersehen, daß alles auf den Planeten durch das ausstrahlende Licht der Sonne geformt wird. Der Unterschied zwischen dem vollkommenen und den unvollkommenen Planeten ist nur daraus ersichtbar, daß auf den letzteren alle Formen, welche dem Lichte der Sonne entstammen, notwendige und bestimmte, nicht leicht abänderliche Formen sind und sich sogar noch zählen lassen, während auf dem vollkommenen Sonnenplaneten alle Formen frei sind und kein anderes Band haben, als das Band des Willens der Menschen dort, und daher auch unzählbar und ins Unendliche verschieden sind.

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