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Kapitel 1 Briefwechsel Jesu

6. Gesandt durch meinen treuesten Knecht Brachus.

Antwort des Herrn auf diesen Brief des Königs Abgarus.

7. Abgarus, du bist selig, weil du Mich nicht gesehen, und doch an Mich geglaubt hast; denn siehe, es steht von Mir geschrieben: daß Die, welche Mich gesehen haben, nicht an Mich glauben werden, auf daß Die, welche Mich nicht gesehen haben, glauben und leben mögen in Ewigkeit! —

8. Was aber das betrifft, darum du Mir schriebst, daß Ich solle zu dir kommen, da Ich hier im Judenlande verfolgt werde, da sage Ich dir: Es ist nöthig, daß alles das, um dessentwillen Ich gekommen bin in die Welt, an diesem Orte an Mir erfüllt werde; — und daß Ich, nach dem dieses Alles in der Kürze an mir erfüllt wird, zu Dem aufsteigen werde, von Dem Ich ausgegangen bin von Ewigkeit!

9. Sey aber geduldig in deiner leichten Krankheit. — So Ich aber in den Himmel werde aufgenommen seyn, da werde Ich einen Jünger zu dir senden, damit er deine Krankheit heile, und dir und Allen, die bei dir sind, die wahre Gesundheit gebe! —

10. Geschrieben durch Jacobum, einen Jünger des Herrn Jesu Christi, und übersandt durch Brachus, des Königs Boten aus der Gegend Genesareth. —

11. Bald darauf, als Abgarus vom Herrn Jesu die überhimmlische Antwort erhielt, begab es sich, daß dieses Königs ältester Sohn und Thronfolger in eine tödtliche Leibeskrankheit verfiel, zu der alle Aerzte in Edessa sagten, daß sie unheilbar ist. — Das brachte den armen Abgarus nahe zur Verzweiflung. — In solcher seiner übergroßen Betrübniß schrieb er diesen folgenden zweiten Brief an den guten Heiland Jesus, welcher Brief also lautete:

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