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Kapitel 3 Unveröffentlichte Texte

Kapitel 3 - Himmelsgaben

Es konnte nur ein kleiner Teil der Kundgaben überprüft werden.

Himmelsgaben 1.410504A: Der Anfang des Gebetes wurde entfernt

1. Ich fange an, und wandere meinem allerliebsten Jesus nach durch Kreuz, Leiden, Trübsal und Schmach. Ach ja, mein allerliebster Jesus! Ich folge Dir durch Angst und Pein; willst Du wohl allzeit mein Begleiter und Gefährte sein? Ja, ja, Du allerliebster Jesus mein, du mußt es sein, sonst ich nicht zu Dir gelangen und gehn kann in Deinen Himmel ein! - O ich danke Dir für und für / Daß Du mich magst laben schon hier / Mit Deiner Liebe Himmelsgaben; mein Herz erfreut sich Dein, / o allerliebster Jesus mein. Amen.-

Himmelsgaben 1.410504A.2-4: Ergänzungen und Korrekturen in eckigen Klammern

2. Ich gebe mich Dir ganz hin, überlasse mich Dir ganz und gar und lege mich mit allen Sinnen und Gliedern zu Deinen allerheiligsten Füßen. Ich ergebe mich Dir samt allen den Meinigen [- und allen Menschen] in Deinen allerheiligsten Willen, in Deine allerbeste und reinste Vorsicht, in Deinen göttlichen Schutz und Deine liebevollste, gnädigste Regierung!

3. Du bist der wahre, einzige Vater, Gott und Herr! Dir ist niemand gleich und außer Dir gibt es keinen mehr! Wir [statt "alle sind" richtig "und alles ist"] in Deiner Hand, daher tue mit uns, wie es Dir wohlgefällt, und lasse Deinen allerheiligsten Willen an uns, in uns und durch uns allezeit vollkommen geschehen!

4. Denn Dein Wille ist Liebe über Liebe, Gnade über Gnade und Erbarmung über Erbarmung! Daher lasse uns auch allezeit und ewig nur Werkzeuge Deiner Gnade und reine Gefäße Deiner Liebe, Erbarmung und Ehre sein! [statt "O gib, daß wir um Deiner unendlichen Liebe willen allezeit würdig vermöchten Deinen allerheiligsten Namen über alles hoch zu preisen aus unserem ganzen Wesen, es sei im Leben oder im Tode! Amen." richtig "O lasse, daß wir allzeit würdigst vermöchten Deinen allerheiligsten Namen über Alles hochzupreisen aus unserem ganzen Wesen, es sei im Leben oder im Tode, Deiner unendlichen Liebe willen. Amen."] [Fehlend: "Lobe, lobe den Herrn meine Seele, und alles, was in mir ist, Seinen allerheiligsten Namen! - Lobe, lobe den Herrn meine Seele, und vergiß nie, was Er dir Gutes getan hat, und noch täglich und stündlich tut.]

Himmelsgaben 1.410504A.6: Ergänzungen in eckigen Klammern

5. Ehre, Lob, Dank [, Preis, Ruhm] und Liebe sei Dir, o Gott, als Vater, Sohn und Heiliger Geist, jetzt und in alle Ewigkeit! [Hallelujah] – Amen [, Amen, Amen].

Himmelsgaben 1.410504A: Der Kommentar zum Gebet (offenbar von Lorber oder dem Herrn) wurde entfernt

6. Das ist ein rechtes Gebet voll Kraft und Wirkung für den, der es im Herzen voll Liebe und festen Vertrauens beten wird. Darum betet es auch ihr also, so wird euch werden, darum ihr bittet und betet amen; das sagt der alleinige Erhörer, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen, Amen, Amen. —

Himmelsgaben 1.410504B: Das "Gebet des Herzens" wurde erheblich entstellt, hier der ursprüngliche Text:

Ein kräftiges Gebet des Herzens zu Gott

7. In dem über alles mächtigen Namen des Herrn, welcher da ist der dreieinige Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

8. O Vater, Herr und Gott, Dich loben wir! - O Vater, Herr und Gott, Dir danken wir! Dich Gott und Vater ehret die Welt weit und breit, und alle Sterne und alle Himmel sind voll von Deiner großen Ehre! - Alle Engel und alle Himmelsheere dienen allzeit Deiner Ehre! - Cherubim und Seraphim singen mit hoher Stimme: Heilig ist unser Gott - heilig ist unser Vater - heilig ist unser Herr Zebaoth; alle Lande, alle Weiten, alle Himmel sind Seiner großen Ehren voll! - Es müssen sich, o Vater! alle Knie beugen, wie in den Himmeln, also auch auf der Erden und unter der Erden in Deinem allerheiligsten, über alles mächtigsten, und über alles kräftigsten Namen, Der an sich selbst heilig, heilig, heilig ist. -

9. Ach mein Gott und Vater! helfe, helfe, helfe, daß dieser Dein allerheiligster, über alles mächtiger und kräftiger Name auch allerwürdigst in uns, von uns und durch uns möchte geheiliget werden; aber lasse ja nimmer zu, daß wir je vermöchten das Gegenteil, wie es leider jetzt beinahe bei allen Menschen der Fall ist, daß durch alle ihre Gedanken, Begierden, Worte und Werke dieser Dein allerheiligster--- Name verunheiligt wird! Darum erbarme Dich, erbarme Dich, erbarme Dich über alle Menschen, wie auch über mich (und alle Meinigen--- ).

10. Siehe, mein Gott und Vater, Du hast mir allergnädigst einen hellen Schein in mein Herz gegeben, und lassest mir wissen und erfahren die heimliche Weisheit, die im Verborgenen ist, und fließet allein aus Deiner unendlichen Liebe und Erbarmung in mein noch höchst unlauteres Herz; o so verbirg daher Dein göttlich Antlitz vor meiner Missetat! Und schaffe, schaffe, schaffe in mir, o Gott und Vater, ein reines Herz, und gebe mir einen gewissen Geist, ja Deinen heiligen Geist gebe mir, wie ich Dich schon durch Deinen liebevollen Antrieb durch mehrere Jahre gebeten habe.

11. Verwirf mich nicht, o Gott und Vater, und nimm Deinen heiligen Geist nimmer von mir! O tröste, tröste, tröste mich allzeit mit Deiner Liebe, Gnade und Erbarmung, und erhalte den heiligen Geist aller Liebe, Gnade und Erbarmung in mir. Ach mein Vater, Gott und Herr, bekehre du uns, so werden wir bekehret; helfe uns, so wird uns wohl geholfen sein; und erbarme Dich aller Menschen, Seelen und Geister amen; o mein Jesus; in Deinem allerheiligsten, über Alles mächtigen und kräftigen Namen. Amen.

Himmelsgaben 2.431009.3-4: Ergänzung/Korrektur in eckigen Klammern

12. Fürwahr, fürwahr, mit Feuer und Schwert werde Ich die Städte, die Wohnungen der Teufel und ihrer Diener, heimsuchen; große Teuerung, Hunger und Pest werde Ich über [richtig: "die Städte" statt "sie"] ausgießen und große Gewässer kommen lassen über [richtig: "alles" statt "das"] wucherische Land. [Dreimal verflucht sei alle Kleiderpracht der Weiber, die durch sie die Männer verlocken wollen, weil sie sich keines inneren Wertes mehr bewußt sind; - und dreimal verflucht sei Mir auch um so mehr der Mann jung und alt, der der Welt und der Weiber wegen der Kleidermode huldigt, und läßt sich wachsen einen großen Bart, einen Schnauzbart, einen Knebelbart, und einen frechen Burschenbart, um sich dadurch vor der Welt und vor den Weibern auffallend zu machen! – Fürwahr, fürwahr, derlei Menschen will Ich in Meinem Zornmeer untergehen lassen, und Meine Gnade solle so weit von ihnen abstehen, wie eine Unendlichkeit von der anderen! – Mir ist kein Teufel ärger, als der hoffärtige Modeteufel; über den will Ich am Ende mein ganzes Gericht ausschütten; - denn er ist es, der alle Menschheit von Mir abwendet, und alle Welt verpestet mit dem stinkendsten Unflate der Hölle! – Siehe, nun trachtet ja schon alles nach der Mode sich zu tragen; man befördert ihre Industrie; man schreitet entsetzlich vorwärts! – O Greuel der Greuel; o Welt, wie schnell steuerst du dem Untergange zu! – Möchtest nicht auch du, Mein Knecht, dir modische Gewänder auf den Leib hängen, auf daß Ich dich verließe, und verdammete?! – O sage es denen, die daran Freude haben, wie mißfällig sie vor Mir stehen! – Siehe, darum kommen jetzt solche Männer; durch diese muß das Landvolk hier und da vorbereitet werden! – Dem Städter aber genügen die Weltpriester; wird er nach ihrem Worte gehen, so werde Ich seiner schonen; will er aber nicht, so sei er verflucht. - Ihr aber, denen Ich selbst predige, verlieret um desto mehr, so ihr nicht darnach lebet.] Das ist eine gültigste Prophezeiung!

13. Aber auch [richtig: "der" statt "jener"] Mann redet aus Meinem Geiste, [richtig: "aber" statt "jedoch"] im Schauen ist er nicht völlig. Mit dem „Schlafe“ [doch] hat es seine Richtigkeit nicht. Denn du mußt wach sehend werden.

Himmelsgaben 2.501014 ("Rechte Geburtstagsfeier"): Zwischen Absatz 9 und 10 fehlt der folgende Text:

14. Ich bleibe noch bis zum nächsten Sabbate (19. Oktober) auf dem dir bekannten Hügel und werde während der Zeit noch ein paar andere Punkte besuchen. - Besuche in der Mitte dieser Woche, so du Zeit hast, diesen Hügel; es solle dir dort eine Stärkung werden. - Ich werde aber diesem Hügel eine Kraft hinterlassen, durch die Gläubige von manchen Übeln sollen geheilt werden; Ungläubige aber werden von ahnungsvollen Gefühlen ergriffen werden, die sie zum Denken nötigen werden. Schlechte Menschen aber werden sich nicht wohl befinden auf dieser durch Meine geistige wesenhafte Gegenwart geheiligten Höhe. - Wann Ich aber wesenhaft diese Höhe verlassen werde, wird euch schon näher im Verlaufe dieser Woche bekannt gemacht werden.

Himmelsgaben 3.410102.7: Korrektur in eckigen Klammern

15. Auf welche ziemlich starke Verunglimpfung du folgende kleine Bemerkung dir erlaubtest und sprachst: Freunde, ihr habt ja recht gesprochen, mögt ihr immer das bleiben, was ihr euch nanntet. Aber was den prophetischen Esel betrifft, seht, da muß ich euch schon um Vergebung bitten und getraue mich nicht, eine so große Auszeichnung anzunehmen; denn ihr kennt sicher den Propheten, vor dem ein Esel weissagte, und die Eselin, die den Herrn trug am Palmsonntage, – seht, daher kann ich eine solche Auszeichnung nicht annehmen. Wäre ich vor Gott würdig, ein solcher Esel zu sein – o Freunde, dann würde ich mit meinem großen Reiter vor übergroßen Freuden aufspringen und mit meinen wohlgenährten Hufen euch eure unbändigen Hörner wohl von euren Ochsenhäuptern herunterarbeiten! – Und dein Genosse H. sprach auf diese deine Erwiderung: Fiat, et pereat cornu bovis, et laus gloriaque maxima Domini nostri Jesu Christi orbem columque [caelumque] totum inhumat [infundat] ! [Übersetzung: Es geschehe und gehe zugrunde das Horn des Ochsen, und Lobpreis und höchster Ruhm unseres Herrn Jesus Christus überschütte den Erdkreis und das ganze Himmelreich.] – Na, aber das heiße ich doch den Nagel mit der Demut mit einem Hieb ins Brett treiben; aber woher haben Sie das so schnell genommen?!

Himmelsgaben 3.411128 bis 3.411201: An jedem der drei Tage wurden von Anselm Hüttenbrenner 10 Fragen gestellt.

Bei Himmelsgaben 3.411128 fehlt die 2. Frage

16. 2. Fängt es in meinem Weibe nicht schon zu dämmern an? Antwort: O ja; aber es ist noch eine Dämmerung gleich der, wo die Morgenstrahlen noch mit dem Reife der Welt zu tun haben.

Bei Himmelsgaben 3.411129 fehlen die 8. und die 10. Frage; die ebenfalls fehlende Überschrift lautet: "Abermals 10 Fragen, auf Verlangen des Knechtes geschrieben vom Ans. H."

17. 8. Ein gutes, bied'res Volk erscheinen die Chinesen; wie sind im Kampf mit Briten sie so feig gewesen? Antwort: Was Chinesen / einst gewesen / da nicht stritten / sie mit Briten, / sind sie nimmer, / arg's Gewimmer!! / Laß in Frieden / sie hienieden!

18. 10. Was zeigen wohl die Himmelreichesschlüssel an, die du dem Simon Petrus gabst, dem Felsenmann? Antwort: Keine Bratwürste auf Sauerkraut sicher nicht; was für eine Frage! Nota Bene – mit einem ganzen Bunde Schlüssel in der Hand!

Himmelsgaben 3.421217 ("Folge Mir, willst du leben!"): Hier fehlen die ersten 10 Zeilen, lt. Urschrift

19. Ich weiß schon, was du hast; daher magst ja einige Worte schreiben; aber solches sage Ich dir, daß Ich es nicht gerne tue; denn wo ein Mann dem Weibe und der Welt mehr gehorcht denn Mir, da fällt mein Rat allzeit auf den Sand, und schadet Meiner Sache mehr, als es nützt! – Da du aber schon etwas willst, so gebe Ich es dir auch, wie du es willst; aber siehe zu, daß es nicht merket das Mir überaus widerliche Weib; - denn sie hat sich fest vorgenommen, Mich öffentlich zu verfolgen; - dagegen aber habe auch Ich Mir vorgenommen, sie zu züchtigen vom Scheitel ihres Kopfes bis zur kleinen Zehe! – Solches magst du dem A.H.W. kundgeben…

Himmelsgaben 3.470613.14: Ergänzung in eckigen Klammern

20. Wahrlich, diesem Geschlechte sollen bald seine Krämerstühle und Buden auf das schmählichste umgestoßen und sie selbst mit glühenden Stricken hinausgetrieben werden in das ewige Feuermeer Meines Zornes! – Ich will aber jedem Sünder gnädig und barmherzig sein; aber dieses Geschlecht solle schonungslos behandelt werden, weil es wie kein anderes mit dem größten Gleichmute Meinem Worte zu allen Zeiten den tatsächlichsten Hohn spricht. – Die Seele eines solchen Krämers ist aber auch das Scheußlichste alles Scheußlichen, sie ist ein stinkendster Polyp, der mit tausend Rachen fortwährend alles zu verschlingen bemüht ist, was er nur immer erreichen und ergreifen kann. [Daß so ein Scheusal noch weniger taugt als das Arschloch zum Reden, versteht sich von selbst.] Daher zeigte Ich es auch im Tempel, wie angenehm Mir dies Geschlecht ist!

Himmelsgaben 3.470621.01 ("Das Stadtleben") Auslassung in eckigen Klammern; Quelle: Urschrift

21. Dieses Thema macht sich; das ist dir gelungen, von Mir darüber eine Erläuterung dir zu erbetteln; [- möchtest du nicht bei einer anderen Gelegenheit Mich auch über's Abtritträumen befragen, und wann der Dreck am ärgsten stinkt, ob in der Zeit seiner Frische, oder so er in den Abtritten abgelegen ist? -] – Meinst denn du, Ich sei etwa wie ein Mikroskop, mit dem die Gelehrten bald einen Tropfen Goldtinktur, gleich darauf aber wieder den Kopf einer Schmeißfliege betrachten? – O nein, das bin Ich nicht! –

Himmelsgaben 3.481230 ("Gottesbund im Völkergericht"): Zwischen Absatz 7 und 8 fehlt folgender Text:

Quelle: Kennzeichen unserer Zeit, Neu-Salems-Schriften Nr. 43

22. Ich sage euch insbesondere, die ihr noch mit eurem Glauben bei Mir seid: Fraget nicht nach dem überblinden Deutschland, was es mache, oder was es machen wird; denn wahrlich, so es nach links seinen Weg einschlagen wird, da soll es in Kürze sein völliges Ende finden, und untergehen, als wäre es nie gewesen.

23. Wird es sich aber rechts wenden, d.h. zu Mir und zu Meiner Ordnung zurück, da soll es bestehen, aber nicht als ein großes stolzes Reich, sondern als ein kleines demütiges Land, das seine Größe nach seinem inneren Geiste, nicht aber nach dem Umfange der Länder und nach der Zahl seiner Völker, Schwerter und Spieße bemißt. Also fraget auch nicht nach Frankreich, was es mache und machen werde. Wahrlich Ich sage es euch: Dies Land und Volk steht am Rande des Abgrundes, und es wird schwer halten, daß es sich bekehre und zu Mir sich wende; denn seine Städte sind voll Unglauben, und zu erfüllt von aller Art Greuel, und das Land ist wie eines der finstersten Heiden. Das Italien, diese alte H-lager, was soll aus ihm werden? Was soll aus einem H-neste und aus einer Räuberhöhle wohl anders werden, als daß man es zuerstöre und vom Grunde ausrotte? Es wird umsonst um seine Freiheit kämpfen und keine andere erreichen, als die der Toten in den Gräbern und der Erschlagenen auf den Schlachtfeldern, deren Fleisch die Raben und die Geier verzehren! (Radetzki.) Denn dies Volk ist Mir zum Ekel geworden, und ist nicht wert, daß man es anpfeife und anpisse! Daher will Ich seinen Namen aus Meinem Munde speien. - (Vieles hat sich seitdem geändert, aus Schlechtem ließ der Herr Gutes entkeimen, und umgekehrt, denn es sind seitdem bald 50 Jahre darüber hin. D. Hsg.)

24. Also fraget auch nicht nach Ungarn und seinen Diktatoren; denn Ich sage es euch: Wäre dieses Land und sein Volk in Meinen Wegen gewandelt, so hätte Ich nicht eine so mächtige Zuchtrute über selbes geschwungen. Dies Land trieb Greuel aller Art, und hurte und buhlte schon lange mit allem Fleische, mit der Herrschsucht, mit dem Reichtume der Welt, und mit dem Vorrange unter allen Völkern. Ich aber sage euch: Wer immer der Erste sein will, der soll zum Letzten werden! Wenn es sich zu mir kehrt, so soll ihm auch nach Recht und Billigkeit geholfen werden; wendet es sich aber, wie es bis jetzt noch stets der Fall war, nur mehr und mehr von Mir ab, und tut nicht Buße in Sack und Asche, so soll es gezüchtigt und über die Maßen gedemütiget werden! Denn Ich werde ihm den großen Mut nehmen, und sein Gemüt mit aller Angst und Furcht vor dem Feinde erfüllen, daß es fliehen solle zu Hunderten vor einem einzigen feindlichen Krieger, wie tausend Raben vor einem Jäger! Denn Ich allein bin es, Der da verleiht Mut und Sieg den Gerechten; - Mutlosigkeit, große Furcht und Angst aber gebe Ich in die Herzen derer, die Alles ohne Mich sogar mit der Hilfe der Hölle ausrichten wollen!

25. Also frage auch nicht, ob Österreich recht oder unrecht handelt und maßet euch kein Urteil an; denn ganz Österreich befindet sich so gut wie jedes andere Reich unter Meinem Gerichte. Wer aber im Gerichte ist, der kann weder was Gutes noch was Rechtes tun, sondern muß handeln wie er gerichtet ist.

26. Vom Volke aber hängt es ab, ob Ich das Gericht früher oder später zurücknehme, oder es auch belasse. Denn wahrlich, für Alles das, was noch bis jetzt in diesem Reiche zur Verbesserung der Staatseinrichtung getan wurde, habe Ich nicht den entferntesten Anteil, und kann daher auch nichts segnen. Man beratet wohl dies und jenes, und es gibt da viel Heulens und Zähneknirschens; aber ob das Volk an Mich glaubt, und Meine Gebote hält, an das denkt weder der Reichtag, nicht der Minister, noch der junge Kaiser! Daher sollen sie raten und zanken nur fort ohne Mich; wahrlich, es wird da wenig Segen herauskommen! Wo sie ein Loch zustopfen werden, da werden sich auf der anderen Seite zehn öffnen. Wohl betet der alte, wie der neue Kaiser viel; das ist noch das Beste. Aber der Reichstag ist ein Greuel der Verwüstung, da er unter sich uneiniger ist, als die Bauleute des Turmes zu Babel! - Daher erwartet wenig oder gar nichts Gutes und Ersprießliches von ihm, sondern allein von Mir, der Ich in Kürze alle Reichstage auseinander stäuben werde (Am 6. März 1849 wurde der österreichische Reichstag zu Kremsier aufgehoben) und werde eine ganz andere Ordnung verkünden lassen, die gar Vielen nicht am besten munden wird.

Himmelsgaben 3.580420 ("Zum Verständnis der Entsprechungen zwischen der Natur- und Geisterwelt"): Zwischen Absatz 1 und 2 fehlt folgender Text:

27. Mein gar liebes Kind Lotte Haiela hat aus Mir eine ganz gute Theorie euch gegeben, wie sich jemand mit der reinen Geisterwelt in eine fürs Heil der Erde sehr ersprießliche Korrespondenz setzen könnte. Nun diese Theorie mußte jedem in ein paar Punkten etwas unklar werden, so richtig sie auch ist.

Schlüssel, mit der Geisterwelt in eine offenbarliche Korrespondenz treten zu können

Diktat von L. Haiela am 1. April 1858, aus "Frohe Botschaft", Nr. 25 der Neu-Salems-Schriften

Es ist bei uns nun auch eine förmliche Not darin eingetreten, sich in besonderen Fällen nur den Menschen dieser Erde zu ihrem Besten mitzuteilen; alles rennt wie hundertfach besessen mit allen Lebenskräften stets tiefer und tiefer in die Welt hinein, so daß der gute Same, der auf gutes Erdreich fällt und hundertfältig Frucht bringen sollte, nun eine solche Seltenheit geworden ist; wie da die Erscheinung der großen Kometen. -

Ja es gibt dir noch hie und da Menschen, die das im Lichte aus unserem Reiche Geoffenbarte mit großer Begierde annehmen, und sie eine Zeit lang daran höchstlichst erquicken, wie bei der Lesung eines Romans; aber bald werden sie ins Weltgewühl hingerissen, und da erstickt dann all' das Gute und Wahre, was sie je irgend vernommen haben, und sie erinnern sich kaum dann und wann mit größter Gleichgültigkeit dessen, was sie einst gar sehr erfreute und erbaute! -

Nun, diese Menschen hätten bei nur einiger Tätigkeit nach dem Worte des Herrn in kurzer Zeit zu ihrem Nutz und Troste in eine offenbarliche Korrespondenz treten können; aber es läßt das in ihnen die Welt und die eitle nichtige Furcht vor ihr nicht zu, und so haben wir außer dich, sage in ganz Europa kaum hundert Menschen, mit denen wir, wenn schon nicht offen wie mit dir, aber dennoch oft durch allerlei Leitmittel in eine Besprechung treten können. -

Daher sollen die wenigen hierortigen Freunde des Herrn das wohl sich recht zu Herzen nehmen, und die schon oft gegebenen Weisungen recht ernstlich benützen, wie sie wenigstens als Anfänger mit uns sich in Verbindung setzen können!? -

Geht es anfänglich auch aus ganz natürlichen Gründen oft noch so unscheinbar und wie effektlos daher, so sollen sie aber dennoch die Geduld ja nicht verlieren; denn erst eine längere eifrige Übung macht ja erst den Meister. Ich will dir hier eine Regel geben, nach der ein jeder nur einigermaßen geistig geweckte Mensch zur stets helleren Korrespondenz mit uns treten kann. Die Regel lautet: Das erste unumgänglich notwendige ist auf jeden Fall eine besondere Aufmerksamkeit auf alles noch so kleinlich Scheinende, das sich irgend den Sinnen auf was immer für eine Art zur Wahrnehmung darbietet, das zweite wohlgemerkt und begriffen, heißt es sogleich, auf ein wie instinktmäßig ohne vorhergehender Verstandes-Gedanken-Konsultierung entstandenes Urteil eine besondere Aufmerksamkeit zu richten, und es sogleich aufzuzeichnen, ohne nachher gleich darüber mit aller Wucht von äußeren Verstandes-Reflexionen herzufallen, das oft Vernommene korrigieren und es nach diesweltlicher Art ordnen zu wollen. -

Dafür kommt das dritte Notwendige als dringend notwendig zur Beachtung. Man suche leicht zu findende Entsprechungen, die sich nahe eben so wie die freien instinktartigen Urteile ins Gemüt ergießen werden, und löse durch sie die Urteile auf, und verbinde sie dann leicht in ein Ganzes; dann erst lege man sie unter das Urteil des äußeren Verstandes, und dieser wird es nur zu bald einsehen, daß eine derartige Wahrnehmung auf einem viel tieferen und geistigeren Boden gewachsen ist, denn alles, was er aus sich je Geistiges an das Tageslicht gefördert hatte. -

In dem bestehet die Vorübung; hat es jemand darin durch einigen Fleiß zu einiger Fertigkeit gebracht, da wird es dann leicht weiter gehen, und ein Mensch, so er recht ernstlich will, kann es in etlichen Jahren dahin bringen, daß er mit uns reinen Geistern eben so umgehen und reden wird, als wie mit noch leiblichen Menschen auf der Erde; aber natürlich darf er sich von der Materie nicht fangen und in was immer irre leiten lassen. Durchaus wird ein jeder dann auch den Weg zum allerhöchsten Geiste des Herrn finden, wie auch du nur durch die weisheitsvolle Leitung der dich oft besucht habenden Geister am Ende zum Geiste des Herrn Selbst gelanget bist. -

Diktat von L. Haiela am 14. April 1858 (Fortsetzung)

Ich habe jüngsthin gleich Anfangs die Bemerkung gemacht, daß eine besondere Aufmerksamkeit auf gar alles, selbst auf ein geringfügigstes und unbedeutsamstes Faktum, das sich nur irgend einem Sinne darbietet, zu richten ist; und dann gleich ein instinktartiges Urteil darüber, dazu aber dann auch die Aufmerksamkeit darauf, ob dieses instinktartige Urteil mehr vom Gehirn oder mehr wie vom Herzen komme? Kommt es, was leicht zu merken ist, vom Gehirne, so ist darauf eben nicht ein besonderes Gewicht zu legen; kommt es aber vom Herzen, so ist es schon allzeit von Bedeutung. -

Nun erst wird sich ein Antrieb von selbst aufdringen, das instinktartige vom Herzen kommende Urteil der Prüfung des diesseitigen natürlichen Verstandes zu unterziehen und durch Vergleichung mit etwa schon dagewesenen Ansichten anderer zu berichtigen, und so sie gut sind, auch festzuhalten, je nachdem offenbar auch die eigene oder eine fremde Ansicht als die richtigere vorkommt. -

Nun aber kommt die Hauptsache! - Ideen, die sich der Seele von Zeit zu Zeit in den Stunden der Ruhe darbieten, und bei bewährten und gewandten Denkern den Anfang zu einer Reihe von Forschungen und Überlegungen bildeten, die ihnen ganz sicher nur von einem jenseitigen vollkommenen Geiste zugeführt, und gleichsam in den Weg geworfen sind (in so weit sie nicht irgend von wo wie von Außen her stammen, von anderen Menschen herrühren, was manchmal allerdings etwas schwer zu unterscheiden ist, besonders so in einer früheren Zeit sehr häufige und sehr viele von daher stattgefunden haben und als solche dem Gedächtnisse derart entschwunden sind, daß der Denker nicht mehr so recht weiß, ob er sie irgend einmal gelesen, oder von jemanden erzählen gehört habe?), sind vor gar Allem in eine vollends ganz geistig kritische Erwägung zu ziehen; und das ist nun alles Eins, ob in dem Falle ganz eigne oder fremde, es rühret dan dann doch schon alles von einem jenseitigen Geiste her, der, wenn auch alle Nebenumstände wie eine Hülse der Seele entfallen sind, den Kern und den wahren Sinn in seinem unvertilgbaren Gedächtnisse festgehalten hat, und es dann einer Seele zur sicher rechtesten Zeit vergegenwärtigt. Denn wir Geister haben nicht so ein kurzes Gedächtnis, wie die Menschen auf dieser Erde. Es ist darum sehr darauf zu sehen und zu achten, wenn dem Menschen oft plötzlich Facta aus seiner frühesten Jugend, als Geschichten im Elternhause, aus der Schule, ja sogar gehabte Träume aufstoßen, auf die die Seele schon lange vergessen hatte; da ist allzeit ein jenseitiger Geist, der solches getan hat. -

Was aber hast du nun darauf zu tun, um dich darüber mit einem jenseitigen Geist in eine überaus und sicher stets höchst belehrende Korrespondenz zu setzen? - Richte sogleich eine Frage in deinem Herzen an den sicher dir höchst gegenwärtigen jenseitigen Geist etwa also: "Unsterblicher Freund und Bruder im Herrn! Zeige mir in meinem Herzen an, was du mir damit hast sagen oder andeuten wollen?" - und ich stehe dir dafür, daß der Geist dir im Momente die Antwort, wenn anfangs auch sehr gedrängt in's Herz legen wird. Man kann sich sogar um den Namen des Geistes erkundigen, und auch der wird einem nicht verschwiegen bleiben. - Aber man nehme stehts den ersten, weil ein zweiter schon leicht eine Fiktion der eigenen Seele durch's Gehirn und somit nicht mehr richtig ist. Die Klarheit, Bündigkeit und Gediegenheit aber stellt sich eben dadurch stets wahrnehmbarer und ersichtlicher hervor, wenn der jedem Menschen höchst eigene Geist durch die tatsächliche Beobachtung der Lebenslehre des Herrn von Seite der alleinigen Seele eben mit der höchst eigenen Seele in eine stets innigere Verbindung tritt, und teils aber dann auch durch eine recht emsige und unverdrossene Übung, durch die der eigene jenseitige reine Urgeist aus Gott dem Herrn als ein Strahl aus dem Gottesherzen dann auch stets mehr und mehr in die Seele einfließen und sie stets heller und wahrhaft lebendiger machen muß, so lange hin, bis endlich ein jeder Funke von einem Todesgefühle in ihr erlischt. - Ist das einmal bei einem Menschen erfolgt, so ist die Seele schon völlig eins mit ihrem ewigen jenseitigen Geiste aus Gott geworden, und die Besprechung mit uns ist dann eine so ganz leichte und natürliche, daß sich ein Mensch eigentlich nichts natürlicheres vorzustellen vermag.

Eines jeden Menschen jenseitiger (Geist), als der eigentliche mechanische Bildner der Seele, und durch diese auch des Leibes - aber kümmert sich niemals um die freie geistige Entwicklung und Bildung der Seele, sondern vereinigt sich mit ihr nur in so weit, als diese durch die ganz freiwillige, tatsächliche Beobachtung der Gesetze des Herrn sich ihrem Geiste ähnlicher und ähnlicher gemacht hat. - Darum aber hat auch der Herr selbst als der Erste und höchste Lebenskundige nur für die Seelen der Menschen und nicht etwa für deren jenseitige schon ohnehin vollendete Geister, die Gebote des Lebens und respektive der reinsten und uneigennützigsten Liebe zu Ihm und zum Nächsten gegeben, auf daß eine jede Seele sie annnehmen, und ihr Tun und Lassen darnach einrichte. - Solches war im höchsten Grade nötig, weil ohne dem keine Seele je den Weg zu ihrem eigenen jenseitigen Geiste gefunden hätte. - Es geht aber das noch immer etwas schwer, und gehört da sehr viel Selbstverleugnung dazu; denn die Seele ist eigentlich aus der Materie, und möchte auch stets mit derselben mehr und mehr sich vereinen. Ihre natürliche Anziehung ist sonach die Materie. Wenn sich die Seele, wohl ermahnt durch die Lehre des großen Lebensmeisters, nicht freiwillig von diesem Zuge abwendet, so ist sie offenbar tot und somit verloren, weiß dann von was rein Geistigem nichts, und kann dann, wie man sagt, halbe Ewigkeiten lang harren, bis sie wieder irgend einmal zu einer selbstständigen Willensfreiheitsprobe zugelassen wird. - Ihren jenseitigen Geist aber geniert das eben so wenig, als wie es den Sonnenstrahl genieren kann, ob er von einem Weltkörper als wirksam angenommen wird oder nicht. - Aber die freiwillige praktische Anwendung der Lehre des Herrn, und daß sie sich wo nur möglich in ihrem Denken und Trachten nach all dem, was geistig ist, lehret, so ist denn ihr jenseitiger Geist aus Gott auch schon bei der Hand, und fängt gleich an sich mit der Seele in so weit zu einen, als diese dafür Fähigkeiten in sich faßt. -

Wie aber das einmal der Fall ist, so kommt es nebst dem nur auf eine fortgesetzte Übung dessen an, was ich nun in zwei ziemlich gedehnten Diktaten gezeigt habe, und jedermann, der auf den reinen Wegen des Wortes des Herrn sich bewegt hat, und sich gleichfort bewegt, wird leicht in einer ganz kurzen Zeit dahin kommen, dahin eigentlich ein jeder wahrhafte Nachfolger des göttlichen Willens schon in diesem Leben kommen soll. -

Aber das laßt euch alle, die ihr einmal auf dem Wege des wahren Lebens aus Gott und dessen reinster Erkenntnis habt zu wandeln angefangen, sagen: Keiner kehre sich um nach der Materie! - Denn es ist für einen Grundmaterialisten leichter ein ganz gediegener wahrer Spiritualist zu werden, denn ein auf dem halben Wege des Geistes zur alten Materie Zurückgekehrter. - Denn der reine ursprüngliche Materialist wird auf dem neuen geistigen Wege einen wahren Ekel und Widerwillen zur Materie in sich zu fühlen anfangen, während der auf dem halben Wege des Geistes zur alten Materie Zurückgekehrte anfangen wird, stets mehr und mehr das rein Geistige fade, anwidernd, für ein leeres vages Zeug und als einen Trug und eine Verirrtheit des menschlichen Verstandes anzusehen, uns ist er einmal abgewendet, so wird er sich sehr schwer umkehren.

Da habt ihr nun in aller Kürze den allerwahrhaften Schlüssel zur Geisterwelt, den du für dich freilich nicht mehr zu brauchen hast, aber desto besser für die Andern, die an den Herrn und auch an uns fest und nicht von heute bis morgen glauben. Lebe nun wohl im Herrn.

Himmelsgaben 3.640401b ("Der Mensch ohne hochzeitliches Kleid") Zwischen Absatz 5 und 6 fehlt folgender Text:

Quelle: Supplemente (Ausgabe 1883) Seite 41

28. Und wie der Jude hier lebt und handelt, so lebt und handelt Jenseits seine Seele auch fort; daher sich die Juden im Jenseits entsprechend auch also ausnehmen, (nämlich aus der Sphäre besserer Geister betrachtet d.H.) wie fortwährend wühlende Schweine im Schlamme der Erde. Sie bilden darum Jenseits auch einen ganz eigenen Verein, in welchem nicht leichtlich ein Anderer hinzugelassen wird, und es gilt bei den Juden das Zeugnis, das ihnen Petrus gegeben hat, welches also lautet: Das Schwein kehrt stets zu seiner Pfütze zurück, in der es gewühlet hat, und ein Hund zu dem vom ihm in zu großer Hast verschlungenen und wieder ausgespieenen Fraße; und nach Paulus gilt das, daß ein Baum, der gefällt worden ist, also liegen bleibt, wie er gefallen ist, er wird dann ausgearbeitet und entweder verbrannt, oder zu etwas anderem Materiellen benutzt.

Himmelsgaben 1.401216.4 ("Rühre Mich nicht an!") Ergänzungen in eckigen Klammern

Quelle: Supplemente (Ausgabe 1883) Seite 68

29. Oder meinet ihr denn, daß die vormalige Hure und Tänzerin vor allen Weltgroßen und Heiden, die da hatte seit ihrem zwölften Jahre sieben Teufel des Fleisches in sich und wurde davon durch Mich erlöst [vor Kurzem] und tat viele Werke der Liebe und später ernste[st] Buße – geeignet gewesen wäre, Meine Heiligkeit anzurühren, da kaum ihre Tränen und die Haare ihres Hauptes geeignet waren, Meine Füße anzutasten, [da sie noch nicht durchbohrt waren und gereinigt vom Staube der Hurerei aller Welt, da es dann auch billig war, daß diese Hure ihren Anteil von Meinen Füßen hinwegnahm, und ihre eigene Schuld somit Mir abnehmend über ihr eigenes Haupt streute.]

Himmelsgaben 1.400717a.2 ("Von Bällen und Vergnügungsstätten") Ergänzungen in eckigen Klammern

Quelle: No. 44 Betrachtungen an Weihnachten (Teil von "Festgarten" Nr. 40 A)

30. Die[se] Anwiderung ist sehr gerecht, da sie vom Geiste herrührt[; doch aber bei dir durch eine dir unbewusste Richtung von Mir ausgehend zuerst naturgemäß so bewirkt wurde, daß dir durch obenerwähnte Anstalten drei dir (geistig) sehr werte Mädchen gänzlich verdorben und dadurch dir auch über die Haare und bis unter die Fersen untreu geworden sind, was freilich für dich gut, aber im Allgemeinen doch sehr schlecht war, da ein treuloses Mädchen, (die (im natürlichen Sinne) einem Manne untreu wird, entweder weil ihr ein Anderer besser gefällt, da er entweder jünger ist und schöner, oder weil er reicher und schmeichelnder ist, und auch mehr Wollust aus seinen geilen Augen auf sie schießen lässt, als ein früherer mit einer Mir wohlgefälligen Miene und einem aufrichtigen Herzen), ihr Herz in dem Augenblick ihrer Untreue vom Satan hat gefangen nehmen lassen, und geworden ist zu einer Schlange, hässlicher als der Satan selbst, und ihre Liebe umwandelt hat in das Gift der Hure; die Hure ist eben eine Hure, aber ein solches (ungetreues) Mädchen ist eine Königin der Huren und nicht wert, daß sie die Erde trägt und die Luft anweht, die Sonne bescheint und der Regen sie befeuchtet (geistig); Ich sage: vor einem Bären, vor einem Hunde, ja sogar vor einem Schweine und allen reißenden Bestien sollet ihr das Evangelium öffnen; allein vor einem solchen Mädchen soll es verschlossen bleiben (d.h. das Verständnis, auch wenn sie’s liest oder hört), da sie gespottet hat des Herzens eines aufrichtigen Mannes. - Das aber ist die Ursache geistig: Wie deine Sinne anekelt, anwidert und angrauet ein Gestank, ein Aas, ein Abgrund, so auch ist es mit den Sinnen des Geistes.] Denn es ist eine Tanzunterhaltung, eine „Réunion“ und ein „Ball“ ein offenes Grab voller Unrat. Das „Casino“ ist ein Aas(-haufen) von großen toten Amphibien. Und eine solche „Ressource“ ist ein Abgrund, da in der untersten Tiefe der Satan ein [richtig: "Weihrauchfass gestellt" statt "blumengeziertes Faß aufgestellt"] hat, damit man den hie und da doch mancher geistig empfindlichen Nase sich bemerklich machenden groben, verführenden Gestank seines Unrates nicht merken solle.

Himmelsgaben 1.400717a.7 ("Von Bällen und Vergnügungsstätten") Ergänzungen in eckigen Klammern

Quelle: No. 44 Betrachtungen an Weihnachten (Teil von "Festgarten" Nr. 40 A)

31. Ich habe euch ["jetzt" wurde eingefügt] väterlich und göttlich fürsorgend [gezeigt] die große Gefahr in aller Meiner unbestechbaren Wahrheit ["gezeigt" wurde hier eingefügt]. In [richtig: "ihrer" statt "der"] ganzen Tiefe [richtig: "der" statt "seiner"] Bosheit steht der Satan entblößt vor euch, Meinen wenigen Kindern. Daher beherziget wohl Meine Liebe und diese aus ihr fließende große Gnade eures heiligen Vaters und seid auf der Hut! Denn wer den Feind sieht, der kann ihn fliehen. Wehe aber den Blinden und Tauben und denen, die sich nicht kehren werden nach Meinem Rate! Ich will eher in allen Höllen Meine Engel senden, zu bekehren die Verirrten und erleuchten die Finsternisse alldort[richtig: "! Aber wahrlich, wahrlich, sage Ich euch, verflucht sei ein Engel, der" statt ", als daß Ich"] ein solches Faß auch nur mit einem erbarmenden Blicke ansehen würde! – Amen. – Wohlgemerkt, das sage Ich, Gott von Ewigkeit. Amen. [Amen! Amen!]

Himmelsgaben 1.401119.8 ("Friedensgruß zum Geburtstag") Ergänzungen in eckigen Klammern

Quelle: No. 44 Betrachtungen an Weihnachten (Teil von "Festgarten" Nr. 40 A)

32. Das ist der große Wunsch des ewigen heiligen Vaters, der Ich [es] bin[,] dein lieber Jesus[,] und im selben die Wiedergeburt und das ewige Leben [in Mir, deinem lieben Jesus]. Amen. - [Das sage Ich, dein lieber Jesus! Amen! Amen! Amen!]

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